Zweck
Diese KYC-Richtlinie beschreibt die Verfahren für die Benutzerregistrierung, Identitätsprüfung, Altersbestätigung, Kontoverwaltung und Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) für alle Kunden des Unternehmens. Die Richtlinie dient der Einhaltung geltender Gesetze und regulatorischer Anforderungen.
Eingeschränkte/Verbotene Länder/Regionen
Das Unternehmen akzeptiert keine Registrierungen und gestattet keine Teilnahme von Personen mit Wohnsitz in Ländern/Regionen, in denen Online-Glücksspiel gesetzlich verboten oder eingeschränkt ist. Das Unternehmen führt eine Liste dieser Länder/Regionen und sperrt den Zugriff von diesen Standorten.
Kunden müssen bei der Registrierung ihr Wohnsitzland bestätigen. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, jederzeit einen Wohnsitznachweis anzufordern. Konten, die gegen diese Anforderung verstoßen, werden geschlossen und alle damit verbundenen Guthaben können verfallen.
Kundenidentifizierung und -verifizierung
Um sich als Spieler zu registrieren, muss eine Person:
sich persönlich registrieren und einen Registrierungsantrag einreichen.
Bitte geben Sie folgende Informationen an:
Geburtsdatum und gültiger Ausweis, der belegt, dass die Person über 18 Jahre alt ist bzw. die Volljährigkeit im jeweiligen Land erreicht hat.
Kopie eines gültigen Reisepasses oder eines anderen amtlichen Ausweises.
Adressnachweis (z. B. Stromrechnung, Kontoauszug).
Vor- und Nachname.
Vollständige Wohnanschrift.
Gültige E-Mail-Adresse.
Das Unternehmen kann zusätzliche Unterlagen anfordern und weitere Prüfungen durchführen, um die Angaben zu verifizieren. Konten können bis zum Eingang zufriedenstellender Informationen gesperrt werden.
Erweiterte Sorgfaltspflichten (EDD) für Hochrisikokunden
Das Unternehmen wendet in folgenden Fällen Maßnahmen der erweiterten Sorgfaltspflicht an:
Kunden, die aufgrund von Risikobewertungskriterien (z. B. Herkunftsland, Transaktionsmuster, Beruf) als Hochrisikokunden eingestuft wurden.
Kunden, die große oder ungewöhnliche Transaktionen tätigen.
Kunden mit komplexen Eigentümerstrukturen.
Die Maßnahmen der erweiterten Sorgfaltspflicht (EDD) umfassen unter anderem:
Einholung zusätzlicher Ausweisdokumente.
Überprüfung der Herkunft von Geldern und/oder Vermögen.
Überprüfung auf negative Medienberichterstattung und Sanktionen.
Laufende Überwachung der Kontoaktivitäten.
Politisch exponierte Personen (PEP)
Das Unternehmen identifiziert politisch exponierte Personen (PEP), deren Familienangehörige und enge Vertraute und unterzieht sie einer verstärkten Prüfung. PEP unterliegen den EDD-Maßnahmen, darunter:
Erweiterte Identitätsprüfung.
Detaillierte Überprüfung der Herkunft von Geldern und Vermögen.
Genehmigung durch die Geschäftsleitung vor Aufnahme oder Fortsetzung einer Geschäftsbeziehung.
Große oder ungewöhnliche Transaktionen
Das Unternehmen überwacht alle Transaktionen hinsichtlich Umfang, Häufigkeit und Muster. Große oder ungewöhnliche Transaktionen werden überprüft und können eine erweiterte Sorgfaltsprüfung (EDD) auslösen. Beispiele hierfür sind:
Einzelne oder kumulierte Transaktionen, die einen festgelegten Schwellenwert überschreiten.
Transaktionen, die nicht mit dem bekannten Profil des Kunden übereinstimmen.
Schnelle Geldflüsse auf und von Konten. Solche Transaktionen können den zuständigen Behörden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gemeldet werden.
Herkunftsnachweis von Geldern und Vermögen
Gegebenenfalls fordert das Unternehmen Informationen und Belege zur Überprüfung der Herkunft von Geldern und/oder Vermögen an, insbesondere bei Hochrisikokunden, politisch exponierten Personen (PEP) oder im Falle großer/ungewöhnlicher Transaktionen. Akzeptable Dokumente sind beispielsweise Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, Handelsregisterauszüge oder andere Nachweise.
Altersverifizierung und Kontoverwaltung
Das Unternehmen sperrt Konten, wenn es nicht bestätigen kann, dass der Kunde das erforderliche Mindestalter erreicht hat. Wird festgestellt, dass ein Kunde minderjährig ist, wird das Konto geschlossen, Transaktionen werden annulliert und das Guthaben gemäß den Richtlinien zurückerstattet. Alle Gewinne, die während der Minderjährigkeit erzielt wurden, verfallen.
Falsche oder irreführende Angaben
Sollten die vom Kunden gemachten Angaben falsch, unvollständig, ungenau oder irreführend sein, kann das Unternehmen das Konto unverzüglich schließen, alle Guthaben stornieren und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen.
Fristen für die Dokumentenprüfung
Die KYC-Dokumente werden innerhalb von 30 Werktagen nach Eingang aller angeforderten Dokumente geprüft.